Fudniks Sicht der Dinge



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Feuchtgebiete

Nein, das hier wird keine Kritik zu dem Schrott-Buch von Charlotte "Roach" Roche. ("Roach" daher, weil ich bei ihrem Nachnamen immer an eine Kakerlake denken muss.)

Wer das Spiel Schweiz - Türkei gestern abend gesehen hat, wird aber wissen, worauf ich hinaus will. Denn schon nach kurzer Zeit stand das Spielfeld ob des heftigen Regens unter Wasser.

Als sei dies nicht schon niederschmetternd genug, haben die Schweizer auch noch 1:2 (1:0) verloren. Noch frustrierender war das Hupkonzert der Türken, das sich nach dem Spiel durch ganz Usingen zog.

Ich weiß nicht, welche der beiden Mannschaften ich mehr hassen soll. Entweder die Türken, weil sie das Spiel gewonnen haben und... äh... Ja, das reicht mir schon. Oder aber die Schweiz, weil sie die phantastischsten Torchancen mit hanebüchener Unkoordiniertheit versiebten.

Mal im ernst, hier ein perfektes Beispiel: Drei Schweizer im Ballbesitz rennen, mit einem einzigen Türken im Schlepptau, auf das türkische Tor zu. Aber anstatt einer Partie "Wer schießt das Tor" - auch als "Fußball" bekannt -, spielten die Schweizer "Ping Pong" oder "Wer ist bescheuerter, das Runde nicht ins Eckige zu kriegen".

Als dann das 2:1 für die Türken fiel, schaltete meine Freundin Jelly den Fernseher aus mit der Begründung "Ich seh mir jetzt nicht noch fünf mal in Zeitlupe an, wie die Türken dieses Tor schießen". Sie ging hinaus auf den Balkon für eine Frust-Abbau-Zigarette. Ich folgte und die nächsten Minuten waren erfüllt von Beschimpfungen und Wut-Geplänkel. Und dann das Hupkonzert...

Als ich nachmittags vor dem Geschäft, in dem meine Freundin arbeitet, auf selbige gewartet hatte, fuhr ein Auto mit einer Türkei-Flagge an mir vorbei. Garstig wie ich nun mal bin grinste ich hähmisch in mich hinein und war erfüllt von dem Gedanken, dass die Türken nachher eh rausfliegen. Jetzt könnte ich mir dafür in den Arsch beißen und ein saftiges Stück Schinken herausziehen.

Na ja, jedenfalls schaltete ich den Fernseher wieder ein, weil ich sehen wollte, wie die drei Musketiere in der Chiller-Lounge (also die drei Chaoten, die vor und nach dem Spiel, sowie während der Halbzeit das Spiel kommentieren) ordentlich über die Türken abrotzen und die Schweizer trösten. Doch der endgültige Tiefpunkt des Abends war erreicht, als einer der Chaoten über den Wasserbestand des Platzes zu sinnieren begann.

Frustriert legte ich mich mit meiner Freundin ins Bett und wir hatten hemmungslosen, wilden Geschlechtsverkehr. Nein, Quark, aber schlecht wäre das bestimmt nicht gewesen.

Jetzt bleibt mir nur zu hoffen, dass entweder die Tschechen die Türken wegputzen oder das, durch eine Niederlage, uns überlassen. Denn wenn die Türken die nächste Partie gewinnen, spielen sie im Viertelfinale gegen uns. Letzteres von beidem wäre mir lieber, aber wenn wir verlieren sollten, ist die Schmach noch größer.

Manchmal denke ich, die Welt ist doch ungerecht.
17.6.08 13:36
 


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